Hierbei handelt es sich um die ältere, „klassische“ Hautstreifen-Entnahme, auch Strip-Technik genannt. Sie kann mit Erfahrung und Wissen zu einer unauffälligen, feinen Narbenlinie führen. Entsprechend der geplanten Anzahl der Transplantate (follikuläre Einheiten) wird ein Hautstreifen aus dem Bereich des hinteren Haarkranzes in örtlicher Betäubung chirurgisch entfernt. Der entstehende Defekt wird sorgfältig vernäht, die benachbarten Haare verdecken die Wunde und machen diese unauffällig. Einzelne Haare können später wegen einer speziellen Art des Nähens durch die Narbe wachsen und sie kaschieren helfen (trichphytic closure). Die Entnahmestelle ist unmittelbar nach der Operation für den außenstehenden Betrachter unsichtbar.
Unter einer Vergrößerungsoptik werden aus dem Hautstreifen die follikulären Einheiten ohne Verlust vereinzelt. Die Anwachsrate der auf diese Weise gewonnenen Transplantate liegt im langfristigen Mittel um 10–15 % höher als bei der FUE-Methode.  Bei dieser Technik sind alle Schneidevorgänge einsehbar, im Gegensatz zur FUE-Technik. Dabei geht es um Gesamt-Schnittlängen im Bereich von Metern, die „blind“ erfolgen. Darum ist die Ausbeute an Haarfollikeln im Verhältnis zur Spenderhaarfläche mit der FUT-Technik größer, weil der Verlust kleiner ist als bei der FUE-Technik.